Big Band der KKG

Die Anfänge

Etwas salopp könnte man die Entwicklung dieser Gruppe überschreiben mit:

„Vom Tröten zum Konzertieren“.

Wie an anderer Stelle der Chronik bereits erwähnt, wurde im Jahre 1954 die Stadtgarde gegründet und in die KKG integriert. Ab diesem Zeitpunkt wurde dann bei der KKG auch „jetrött“. Unser Fanfarencorps bestand damals aus sage und schreibe zwei Personen, nämlich Toni Brux und, man mag es kaum glauben, unserem heutigen Ehrenvorsitzenden Josef Evertz. Im Laufe der Jahre gingen aus dieser Garde die ersten Fanfarenspieler hervor. Anfangs war die KKG schon immer froh, wenn bei den Veranstaltungen die Spieler zu Beginn und am Schluss ihres Spiels das gleiche Stück getroffen hatten. Aber so nach und nach fand doch eine positive Entwicklung statt, zumal sich der Trompeter unserer damaligen Sitzungskapelle, Horst Knorreck, der Burschen annahm und ihnen etwas mehr Technik beibrachte.

Im Jahre 1967 trat der Fanfarenzug aus 10 Spielern bestehend, bei einem Jubiläum des Heimatverein Hüls auf. Ein Mitglied dieses Heimatvereins, der daneben selbst leidenschaftlicher Blasmusiker und bereits Leiter eines Kempener Fanfarenzuges war, hörte unsere Truppe und hatte dabei die verwegene Idee, aus denen „etwas mehr zu machen“. Sein Name: Engelbert Croonenbroeck. Man wurde sich einig und von da an begann der zum Teil schmerzhafte Weg. Engelbert brachte den nötigen Ehrgeiz mit, aber auch die strenge Hand, um aus Trötern Musiker werden zu lassen. Zwar brachen einige manchmal am A… ab, aber er ließ nicht locker. Das Jahr 1967 wurde von Spielern der Gruppe, später zum offiziellen Gründungsjahr erhoben. Nach kurzer Zeit trug sein Wirken schon erst Früchte, zumal die Spieler jetzt auch noch Noten lesen lernen mussten, was Anfangs auf Unverständnis stieß. Er gab auch, wenn es gewünscht oder nötig wurde, entsprechende Nachhilfestunden.

Vom Musikzug zur Bigband

Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Gruppe immer mehr. Es tauchten dann neben den Fanfaren und Hörnern auch Trompeten, Posaunen und Saxophone auf, so dass man mittlerweile nicht mehr nur von einem Fanfarencorps, sondern schon eher von einem Musikzug reden konnte, der zudem bei Auftritten sehr erfolgreich wurde.

Im Jahre 1984 legte dann Engelbert Croonenbroeck aus Altersgründen seinem Sohn Jürgen, wohl wissend um die Fähigkeiten des Nachfolgers, den Taktstock in die Hand und konnte noch miterleben, wie die Truppe unter dessen Führung zur Bigband heranreifte.

Und was vor Jahren in der KKG kaum denkbar gewesen wäre, auf einmal tauchten weibliche „Musikusse“ auf die, man hielt es nicht für möglich, den männlichen Spielern in nichts nachstanden.

Als dann noch eine Rhythmusgruppe eingegliedert wurde, war ein Klangkörper entstanden, der mittlerweile nicht nur bei den KKG – Veranstaltungen, sondern auch weit über unsere Grenzen begeistert aufgenommen wird.

Diese Truppe ist, im Gegensatz zur gesamten Gesellschaft, ganzjährig bei allen möglichen Anlässen unterwegs und probt auch wöchentlich.

Musikalisch Interessierte können sich gerne mittwochs ab 20.00 Uhr in unserem Probenraum der wöchentlichen Probe anschließen:

Golderner Hirsch
Konventstraße 24
47839 Krefeld

Oder senden Sie uns eine E-Mail an die Bigband.

Der Musikzug im Jubiläumsjahr 2002